Lernen auf Klassenfahrten

Ratingen 2011

Ratingen - Hösel. „Da sollen wir hin?“ – Die erste Reaktion unserer Klasse als Herr Jahnel uns mitteilte, wo der Workshop stattfinden würde. Erschrockene Gesichter und Gelächter machten sich in der Klasse breit; doch das änderte sich.

„Wir erarbeiteten unsere Zukunftsvisionen“

Tag 1: Unsere Ankunft. In einer ländlichen Gegend fanden wir die Jugendherberge vor. Ein einladendes, neues Haus an einem Stück Waldrand. Als erstes stand ein Ballspiel auf dem Programm. Ballspiel, hört sich langweilig an, war es aber nicht. Es ging darum, den Ball so lange wie möglich in der Luft zu halten. Konzentration und Teamwork waren gefragt und unsere Klasse bewies sich als sehr teamfähig. Danach bezogen wir die Zimmer. Saubere und helle Zimmer erwarteten uns, zu unserer Freude. Danach ging es direkt weiter mit einem Spiel: Ein Tuch so schnell wie möglich weiter zu geben. Zwei Gruppen mussten gebildet werden. Immer nebeneinander, a und b. Aufgabe war es, das Tuch immer an seinen Gruppennachbarn weiter zu geben. Auch hierbei hatten wir viel Spaß. Um 12 Uhr gab es Mittagessen, das wirklich in Ordnung war. Danach hatten wir Freizeit und später ging es an „die Arbeit“. Wir erarbeiteten unsere Zukunftsvisionen. Wir hörten eine CD als Einstiegsbeschreibung, um dann unsere eigenen Vorstellungen über unsere Zukunft zu entwickeln. Wir bekamen Arbeitsblätter, auf denen wir unsere Zukunftspläne gewichten sollten. An einer Art Lernstation bearbeiteten wir Arbeitsblätter, durch die wir Anregungen für die Erstellung einer Mind-Map zu unserer sowohl schulischen und beruflichen als auch persönlichen Zukunft erhielten.

Vertrauenssache

Der nächste Tag gestaltete sich ähnlich. Doch diesmal ging es um Vertrauen. Jeweils zwei Partner hatten die Aufgabe sich gegenseitig „blind zu führen“. Einer der Partner bekam ein Tuch um die Augen gebunden und wurde von dem anderen nur durch Sprache geführt! Später erstellten wir Collagen mit Vorstellungen zu unserer Zukunft. Diese Aufgabe erweckte bei einigen so manche verborgene Kreativität.  Außerdem machten wir einen Persönlichkeitstest, mit dem wir herausfanden, ob wir eher ein stetiger, dominanter, gewissenhafter oder initiativer Typ sind. Dieser Test war wirklich sehr interessant, denn bei manchen Schülern trafen diese Eigenschaften, die in der Auflösung angegeben waren, 100%-ig zu. Auch wie man von anderen eingeschätzt wird, erfuhren wir während dieser Arbeit.

Klassen-Disco-Fieber

An dem letzten Abend war unser schauspielerisches Talent gefragt. Unsere Aufgabe war es, einen Werbespot oder eine Fernsehsendung nachzuspielen. Die Ideen dazu wurden auf eine sehr witzige Art und Weise umgesetzt. Es wurde sehr viel gelacht und es gelang jeder Gruppe eine sehr lustige Show zu präsentieren. Zum Abschluss des Abends wurde die Disco eröffnet. Diese befand sich im Keller und war sogar schalldicht ;). Laute Musik wurde aufgedreht und wir tanzten. Um 24 Uhr war Nachtruhe. Am nächsten Tag reisten wir ab. Sehr schade, denn wir alle fanden, dass die Zeit schneller vorbei ging als wir dachten. „Join-up“ in Ratingen war also doch nicht schlecht wie angenommen, sondern ziemlich interessant und es bereitete uns viel Spaß. Für unsere Nachfolger: Nehmt daran teil, es lohnt sich!!!!

von Shannon Fischer

Dänemark 2010

Am Samstag den 02. Oktober 2010 startete die Klasse GY09B ihre erste Klassenfahrt. Acht Tage auf der südlichen dänischen Ostsee lagen vor uns. „Eine Klassenfahrt auf einem alten Segelschiff?“ So reagierten zunächst viele der Klasse. Doch letztendlich war es ein großer Erfolg. Am Samstag Morgen ging es los, mit dem Zug nach Flensburg und dann direkt auf die 70 Jahre alte „Seute Deern“ (übersetzt „Hübsches Mädchen“). Noch am selben Tag setzten wir Segel und die Reise begann. Bevor dies aber geschah, wurden wir in drei Gruppen bzw. Wachen eingeteilt. Eine Gruppe für die Vorsegel (Kluever), eine Gruppe für das Großsegel in der Mitte und eine Gruppe schließlich für das hintere Segel (Besan). Zusammen mit der Besatzung, bestehend aus Kapitän sowie Steuermänner, Maschinisten und natürlich den Smut (Koch), wurde das Segeln immer gemeinsam gemeistert. Auf das Kommando zum Beispiel „Großsegel dicht“ oder „Großsegel vieren“ warten und dann so schnell wie möglich am Tau (Seil) ziehen oder es lösen. So lief das dann immer ab. Manchmal aber, wenn ein schwieriges Kommando wie eine Wende gefahren werden musste,  dann ging die Wache, welche gerade an Deck war, alle anderen rufen und zwar mit „ALL HANDS! ALL HANDS!“. Dann hieß es für alle flink an Deck zu kommen zum großen Manöver. Große Verantwortung hatten aber auch die Wachen, welche Nachts auf Deck sein mussten um aufzupassen, dass wir nicht auf das Land zusteuern, weil der Anker sich möglicherweise gelöst hätte, oder sich das Wetter änderte.

Während dieser Reise besuchten wir die Städte Sønderborg und Assens, wo wir natürlich Landgang hatten. Das erste, was jeder beim Landgang aufsuchte, war eine Dusche! Denn an Bord gab es nur eine Meerwasserdusche… Wir alle hatten während dieser Klassenfahrt viel Spaß und haben auch viel über das Segeln gelernt, wie zum Beispiel, dass jedes Teil am Schiff seinen eigenen Namen hat. Nicht immer war genug Zeit zum Ausruhen, stattdessen gab es immer etwas zu tun, wie auch die Backschaft (Küchenhilfe), was jeder von uns mal machen musste. Für einige von uns war die Zeit auf der „Seute Deern“ nicht immer angenehm, da oftmals viel Seegang war mit hohen Windstärken, wobei das Schiff ordentlich ins Schwanken gekommen ist. Alles in allem war die Klassenfahrt ein sehr schönes Abenteuer – für jeden eine Empfehlung, denn nach Spanien kann man immer fahren, aber eine derartige Reise auf einem Schiff ist einzigartig!

Daniel Tönges

Ratingen 2010

Die erste Klassenfahrt, für die Klassen GY10B (11.) des Wirtschaftsgymnasiums, war keine gewöhnliche Klassenfahrt. Es war ein Workshop, den wir als erste Klasse ausprobiert haben.

Wohin ???

Ja, das wusste die ganze Klasse bis zu diesem Tag nicht. Kein Lehrer hat uns etwas gesagt. Doch am 03.11.2010 ging es dann endlich los und das Rätsel wurde gelüftet. Ziel unserer Klasse war Ratingen. Die Fahrt dorthin traten wir in Kleingruppen an. Es war sehr lustig, da wir einige Aufgaben lösen mussten.

In Ratingen kamen wir in einer Jugendherberge unter. Diese befand sich mitten im Wald und  um uns herum war „Nichts“! Das war aber nicht schlimm, so hatten wir gemütliche Abende mit der Klasse.

An den drei Tagen, ging es aber hauptsächlich mit Workshops weiter, die für alle verpflichtend waren.

Es ging z.B. darum:

  • Was wir brauchen, um unser Abitur zu schaffen.
  • Eine Collage zum Thema: „Zukunft “erstellen.
  • Was wir in unserer Zukunft brauchen. 
  • Was wir tun sollen und wo wir hin gehen können, wenn wir Probleme haben.

Rückblickend haben die drei Tage sehr viel Spaß gemacht Wir haben die Klassengemeinschaft gestärkt, Tipps von Lehrern und Schülern bekommen, wie man am besten lernt und mit Stress umgeht.

Berlin 2010

Am 08.03.2010 ging es endlich los nach Berlin. Die ganze Stufe GY08 freute sich auf eine aufregende Woche in der Hauptstadt. Mit einem sehr exquisiten Bus ging es montags morgens mit einer siebenstündigen Fahrt los. Die Fahrt war relativ ruhig, da alle noch verschlafen waren.

Unser Hotel lag im Berliner Stadtteil Schöneberg und durch die naheliegende U-Bahn-Station war unserer Freiheit keine Grenzen gesetzt. Dementsprechend waren wir viel unterwegs, um die besten Ecken der Stadt zu entdecken.

Natürlich gab es auch einen festen Plan mit Touren und Besichtigungen, den wir im Voraus mit unseren Klassenlehrern Frau Terhardt und Herr Specker-Mattißen festgelegt hatten. Der Tagesablauf war meistens so geplant, dass man höchstens zwei Sehenswürdigkeiten besichtigte und die restliche Zeit in Gruppen verbrachte. Wir besuchten unter anderen den Deutschen Bundestag, die Gedenkstätte Hohenschönhausen - eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Stasi -, das Holocaust-Mahnmal mit der zugehörigen Gedenkstätte und eine Ausstellung des Ägyptischen Museums.

Mit dem Wetter hatten wir ziemliches Glück, außer dass es öfters sehr eisig war. So verließen wir am letzten Tag, den 12.03.2010, sehr früh morgens ein verschneites Berlin.

 

Barcelona im Frühjahr 2008

Montag, 25.02.2008

Kurz vor 6 Uhr Abflug Richtung Spanien; Ankunft am Flughafen von Barcelona; von dort Weiterfahrt mit dem Bus an die Costa Maresme nach Canet de Mar. Einchecken im Hostal "Casa Torrent" und Erkundung der näheren Umgebung

Dienstag, 26.02.2008

Nach dem Frühstück Zugfahrt nach Barcelona, um dort eine erste Erkundung der Stadt durch eine Stadtrallye zu starten. Ausgangspunkt war der Placa Catalunya, von wo aus wichtige Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Kathedrale, Placa de Sant Jaume, Rambles in Kleingruppen abgeklappert wurden. Schüler der Spanisch-Kurse hatten Gelegenheit ihre Sprachkenntnisse anzuwenden bzw. zu erweitern. Endstation der Rallye war die Kolumbussäule in Hafennähe.

Mittwoch, 27.02.2008

Vormittags Ausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach St. Sadurni d'Anoia mit anschließender - sehr interessanter - Betriebsbesichtigung der Sektkellerei Freixenet. Abends Besuch des Halbfinalspiels FC Barcelona gegen CF Valencia im Stadion Camp Nou.

Donnerstag, 28.02.2008

Tag zur freien Verfügung, der z.B. für weiteres Sightseeing in Barcelona genutzt wurde (Sagrada Familia, Casa Mila, Aquarium, Picasso-Museum, Parque Guell, Olympiagelände usw. usf.)

Freitag, 29.02.2008

Tagesausflug nach Figueras zum Museo Salvador Dali; Weiterfahrt nach Girona mit der sehenswerten Altstadt. Nach dem Abendessen Auswertung der Stadtrallye und Siegerehrung.

Samstag, 01.03.2008

Aufbruch frühmorgens Richtung Flughafen Barcelona; pünktlicher Rückflug von dort nach Düsseldorf trotz Sturmwarnung für Deutschland. Nach unsanfter Landung Ankunft in der Heimat am Vormittag.